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Chronik


 

Die Rainer

Geschichte des k.u.k. Infanterieregiments "Erzherzog Rainer" Nr. 59

(ein kurzer Auszug...)

Angesichts des Drucks der Osmanen  gegen Mitteleuropa beauftragt Kaiser Leopold I 1682 Leopold Freiherr van der Beckh mit der Aufstellung eines Regiments „zu Fuß” mit Standorten in Ober- und Niederösterreich. Bereits am 5. Juli marschiert das spätere Hausregiment durch Salzburg! Seine „Feuertaufe” erlebt es Juni/Juli 1683 bei der zweiten Türkenbelagerung Wiens. Als eines der renommiertesten Regimenter sieht man es später an praktisch allen Kriegsschauplätzen der ehemaligen Monarchie -- unter Prinz Eugen zur Zeit der Türkenkriege, im Spanischen Erbfolgekrieg, auf Sizilien, in Siebenbürgen, für Maria Theresia gegen Preußen, während der Franzosenkriege in den Niederlanden, im Elsaß und am Oberrhein, im Piemont und im Friaul, an Etsch und Eisack. Im August 1802 nimmt das Regiment auf Befehl Kaiser Franz II das Erzbistum Salzburg in Besitz. Nach Abzug der Franzosen 1806 und dann endgültig nach der Angliederung Salzburgs an Österreich wird es schließlich hierher verlegt. Das Herzogtum Salzburg wird gemeinsam mit dem Inn- und Hausruckviertel zum ständigen Ergänzungsbezirk.

Es folgt eine Zeit relativer Ruhe bis zum Revolutionsjahr 1848. Aufstände in Ungarn und Italien beenden aber die „Idylle”. Bei der Verteidigung der Tiroler Grenze gegen Angriffe aus dem Süden bewährt sich das Regiment offensichtlich bereits als hochalpin einsetzbarer Verband.

Am 2. Juni 1852 wird EH Rainer Ferdinand zum Regimentsinhaber auf Lebenszeit ernannt. Bis zu seinem Tod 1913 sollte er Einsätze „seines” Regiments in Magenta und Solferino, Brescia und anderen Kriegschauplätzen erleben. Mit einem glänzenden Fest und der Aufstellung des Obelisken am Kommunalfriedhof feiert Salzburg am 2. Juni 1882 das 200-jährige Bestandsjubiläum „seines” Hausregiments.

Nach dem Einsatz im Osten (dort komponiert Hans Schmid den Rainermarsch!) wird das Regiment 1915 zur Verteidigung der Südgrenze ins Trentino verlegt. Aus dem Raum Belluno kehrt es nach mehr als dreijährigem Einsatz schließlich im Spätherbst 1918 über Bozen und Innsbruck nach Salzburg zurück. Das tragische Völkerringen hatte 5.000 Rainern das Leben gekostet! Das Regiment wurde nach 236 Jahren aufgelöst, aber die Rainer-Tradition lebt weiter: in den Traditions-Truppenkörpern der Ersten und Zweiten Republik, im 1921 von Offizieren und Mannschaften zur Pflege von Kameradschaft und gegenseitiger Hilfe gegründeten Rainerbund, im jüngst ins Leben gerufenen Salzburger Jägerbataillon "Erzherzog Rainer" und nicht zuletzt -- seit 1999 -- in der Traditionsmusikkapelle des K.u.k. Infanterieregiments „Erzherzog Rainer” Nr. 59...

 

Vorgeschichte, Gründung

Vorgeschichte und Gründung 1999

Geschichte der alten k.u.k. Regimentsmusik der Rainer endete zunächst im November 1918 gemeinsam mit der Auflösung des Regiments. Einige Erinnerungsstücke an die alte Kapelle werden allerdings bis heute im Rainermuseum auf der Festung Hohensalzburg aufbewahrt: so ist neben Schärpe und Stab des Tambourmajors und der großen Trommel auch eine Signaltrompete zu sehen. Sie wurde dem Regiment von der Stadt und dem Kronland Salzburg 1916 anlässlich des Jubiläums zur 100-jährigen Zugehörigkeit Salzburgs zu Österreich gestiftet.

Der Festschrift zum 75-jährigen Bestand des Rainerbunds ist zu entnehmen, dass es bereits in der Zwischenkriegszeit eine Rainer-Musikkapelle gab, die in der alten Uniform auftrat. Im Jahr 1935 übernahm der Vorgänger der heutigen Stadtmusikkapelle Salzburg das musikalische Erbe. Unter dem von der Rainermusik her bekannten Kapellmeister Adolf Mayer trat die Kapelle mehrmals im Jahr in der traditionsreichen Raineruniform auf. Nach 1945 gab es ebenfalls Bestrebungen, die Rainermusik wieder ins Leben zu rufen. Unter anderem versuchte dies – leider erfolglos – in den frühen Fünfzigerjahren Hanns Hacker, Finanz-Oberoffizial, ehemaliger Rainer und Träger höchster Auszeichnungen.

Unmittelbarer Anlass für die Neugründung einer Rainermusik im Jahr 1999 durch HR Prof. Mag. Dr. H. Glaser war die Rückgabe der Regimentsfahne an das Militärkommando Salzburg durch Oberst Sepp Schalber – nachdem die letzte Traditionseinheit des IR 59 im Bundesheer aufgelöst worden war. Bei einer Konzerttournee der Musikkapelle Hohensalzburg an die Côte d'Azur besprach Prof. Dr. Glaser sein Vorhaben bei einem Aufenthalt in Monaco mit Gründungskapellmeister Paul Hofbauer.

Die Wiedergründung wäre ohne die ideelle, vor allem aber auch finanzielle Unterstützung durch Stadt und Land nicht möglich gewesen. Besonderer Dank gebührt dem Salzburger Raiffeisenverband, der dem Orchester seit den Anfangstagen ein verlässlicher, unverzichtbarer Partner ist.

Dass die Tradition der Rainer in Salzburg aber ungebrochen ist und noch immer einen hohen Stellenwert besitzt, zeigt neuerdings die Namensgebung für das im Rahmen der Milizverbände neu formierte Salzburger Jägerbataillon „Erzherzog Rainer“.

Auch die Rainermusik hat sich die Pflege dieser Jahrhunderte alten Tradition auf die Fahnen geheftet. Äußeres Zeichen dafür ist einerseits die bis 1908 getragene historische Uniform, anderseits steht in diesem Sinne das Musikschaffen der zweiten Hälfte des 19. und des frühen 20. Jahrhunderts im Mittelpunkt. Das Orchester steht damit in einer Reihe mit der Original Tiroler Kaiserjägermusik, den Wiener Deutschmeistern, der Khevenhüllerkapelle und der 84er-Regimentskapelle in Krems.

"Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers" (Sir Thomas More, Benjamin Franklin, Johannes XXIII, Gustav Mahler, Franz Kardinal König, et al.)

2000 bis 2009

Zehn erfolgreiche Jahre...

Am 22. September 1999 trafen sich 37 Musiker zur ersten Probe im Petersbrunnhof zu Salzburg. Nach mehr als einem halben Jahr Probenarbeit konnten wir dann im Mai 2000 beim Gründungskonzert in der Aula der Universität mehr als 500 Gäste begrüßen. Es folgte ein Auftritt im Großen Saal des Mozarteums, wo wir auf Einladung unseres Ehrenpräsidenten, des Herrn Generaldirektors a.D. KommR Prof. DDr. Manfred Holztrattner, die Generalversammlung des Raiffeisenverbands musikalisch umrahmten. Weitere Ausrückungen folgten - so z. B. beim Fest zur Eröffnung der Salzburger Festspiele.

Darüber hinaus hat sich die Kapelle auch bereits im Ausland einen Namen als ein musikalischer Botschafter Salzburgs schaffen können. Gleich die erste Konzertreise nach Pozzuolo bei Udine im April 2001 wurde zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wir musizierten gemeinsam mit italienischen Freunden - für uns eine besondere Freude, waren doch die Rainer während des unseligen Völkerringens von 1915 bis 1918 in Norditalien im Einsatz. 2001 war die Kapelle noch zweimal auf Konzerttournee - zunächst im Juni in Frankreich beim internationalen Blasmusikfest „Festival des Anches d'Azur“ und im Herbst in Meran beim Traubenfest.

Im Mai 2002 übernahm Mag. Horst Egger den Dirigentenstab. Im Juli folgten wir einer Einladung zu den Innsbrucker Promenadenkonzerten. Unser Konzert im Innenhof der Hofburg war Teil einer Konzertreihe unter dem Motto „Alt Österreich stellt sich vor“. Anfang August repräsentierten wir unser Land mit einem Konzert in Crespano und bei der jährlichen italienisch/österreichischen Gedenkfeier am italienischen Schicksalsberg, dem Monte Grappa in Venetien.

Im September konnten wir schließlich die Gründungsphase mit der feierlichen Weihe unserer historisch getreuen Bataillonsfahne abrunden. Prälat Univ. Prof. Dr. H. Paarhammer zelebrierte die Feier im Salzburger Dom. Fahnenmutter ist Frau Mag. H. Schausberger, die Gattin des Altlandeshauptmanns.

Auch 2003 war die Kapelle wieder in der Innsbrucker Hofburg zu hören. Höhepunkt der Saison war aber zweifellos das Doppelkonzert mit den Tiroler Kaiserjägern im Salzburger Kongresshaus am 19. September. Im Rahmen der alljährlichen Galakonzerte zum Regimentsgedenktag am 15. Mai führten wir auf der Festung Hohensalzburg C. M. Ziehrers „Traum eines Österreichischen Reservisten“ zum ersten Mal auf - ein „Paradestück“, das uns noch öfters beschäftigen sollte. Ein Zeichen allgemeiner öffentlicher Wertschätzung war sicher auch die Einladung, bei der Sendung „Klingendes Österreich - Wasserwunder 2003“ mitzuwirken. Abschluss der Saison 2003 war ein sehr gelungenes Benefizkonzert für den Lionsclub Bad Hofgastein.

Mitte März 2004 wurde bei Koch-Universal die erste CD einer Folge von Tonträgern mit historischen Märschen der ehemaligen Regimentsmusik aufgenommen. Neben dem Galakonzert im Carabinierisaal der Residenz zum 5. Geburtstag des Vereins ist 2004 zweifellos die Konzertreise nach Vilafranca bei Barcelona zu erwähnen. Fünf Konzerte vor annähernd 10.000 Gästen und vier Prozessionen durch die zum Bersten gefüllten Straßen der Stadt verlangten schon wegen der hohen Temperaturen vollen Einsatz von den Musikern.

Nach mehreren Probelokalen (Pfarre St. Martin in Liefering, Musikum bzw. Hauptschule Grödig) brachte das Jahr 2005 schließlich die Übersiedlung in unser Musikerheim in der Pfarre St. Severin in Salzburg-Sam. Die musikalische Saison begann mit der Mitwirkung bei der 100-Jahr-Feier des Raiffeisenverbands in der Salzburg Arena, gefolgt von der Angelobungsfeier des Bundesheers am Residenzplatz. Es folgten Auftritte in Lend und im Kur- und Kongresszentrum Berchtesgaden. Im August führte eine Konzertreise zum Kaiserfest nach Cormons bei Görz im Friaul. Am 17. September feierten wir das 90-Jahr-Jubiläum des Rainermarsches mit einem Galakonzert in der Großen Universitätsaula.

Mitte März 2006 nahmen wir Folge 2 unserer IR59-Marsch-CDs auf. Am 11. und 12. August führten wir - bedankt mit überschwänglichem Applaus - im Kaiserzelt Altaussee gemeinsam mit Tänzern des Staatsopernballetts wieder den „Traum eines Österreichischen Reservisten“ auf. Der 3. September sah uns bei der großen chinesisch/österreichischen Fernsehgala am Domplatz. Neben den schon traditionellen Ausrückungen in und um Salzburg führte uns zum Abschluss im Oktober eine sehr erfolgreiche Konzertreise nach Meran und Eppan. Sie stand im Zeichen der Städtepartnerschaft Merans mit Salzburg.

2007 brachte zunächst einen weiteren Auftritt bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten. Für uns unvergesslich bleiben wird aber sicher der „Große k.u.k. Zapfenstreich“ im Innenhof der Salzburger Residenz am 22. September. Wir spielten ihn zum ersten Mal unter Mitwirkung einer Ehrenkompanie der Walser Historischen Landwehrschützen (weitere gemeinsame Veranstaltungen sollten folgen!) sowie von Abordnungen aus dem In- und Ausland zum Gedenken an die Gründung des Salzburger Hausregiments vor 325 Jahren. Die Präsentation des Buchs „Die Musik des Rainerregiments (1682-1918)” unseres Tubisten Ernst Ramböck am 10. Dezember in der Rainerkaserne ist anderseits ein weiteres Beispiel dafür, dass wir es mit der Pflege eines wertvollen Stücks Tradition unserer Heimat ernst meinen.

2008 produzierten wir im April unsere dritte CD, in deren Mittelpunkt der „Große k.u.k. Zapfenstreich”  in einem Arrangement von MilKpm ObstLt H. Apfolterer steht. Auftritte bei einem Altösterreich-Abend für Siemens-VAI in der k.u.k. Szene Enns, bei den Jubiläumsfeiern von Schafbergbahn und Wolfgangsee-Schifffahrt in St. Wolfgang, aber vor allem die Aufführung des Tongemäldes „Saxones” unseres Bassposaunisten Hans Alzner beim internationalen Siebenbürger Sachsen-Treffen in Elixhausen im September sind als musikalische Höhepunkte zu erwähnen. Die Verleihung des Salzburger Landeswappens betrachten wir als Auszeichnung und Ausdruck der öffentlichen Wertschätzung unserer Arbeit.

2009 begann mit einer Benefiz-Matinée des Lions Clubs Neumarkt-Straßwalchen für das Projekt „Sonneninsel Seekirchen” der Kinderkrebshilfe im Festsaal Neumarkt a. W.. Es folgte ein Benefizkonzert für Special Olympics gemeinsam mit der Polizeimusik Salzburg und der TMK Wals in der Walserfeldhalle. Anlässlich unseres Galakonzerts „10 Jahre Rainermusik” konnten wir unsere dritte CD präsentieren. Im Juni waren wir wieder bei Freunden zu den Tiroler Gedenkfeiern in Meran, wo wir mit unserem k.u.k. Zapfenstreich ebenso wie beim Oberösterreichischen Gardefest in Gmunden einen viel beachteten Beitrag zu den Festivitäten leisten konnten.

 

2010 bis ...

Wegen des großen Erfolgs im Vorjahr begann das Jahr 2010 wieder mit der Faschings-Benefiz-Matinée in Neumarkt. Die Mitwirkung beim Frühlingsfest der Salzburger Volkskultur im Stieglkeller bleibt wahrscheinlich kein Einzelfall. Wie üblich traten wir in Salzburg selbst wieder bei den traditionellen Promenaden- und Leuchtbrunnenkonzerten im Mirabellgarten auf. Unser Galakonzert zum Regimentsgedenktag spielten wir dieses Mal im dafür exzellent geeigneten Porsche-Saal des Odeion Kulturforums. Auftritte beim Bischofshofener Festspielsommer im Schanzengelände und beim 125-Jahr-Jubiläm der TMK Anthering ergänzten das Jahresprogramm. Mit einem für eine österreichische Traditionskapelle mehr als passenden “Konzert für Österreich” am Vorabend des Nationalfeiertags wollen wir eine zusätzliche Konzertreihe aufbauen.

2011 begann am 6. Februar wieder mit der nun schon dritten, sehr erfolgreichen Matinée in Neumarkt – inzwischen ein musikalischer Fixpunkt im Flachgauer Faschingsgeschehen. G. Huber – ehemals Salzburger Rotkreuz-Direktor – konnte sich über Spenden zugunsten “Rainbows Salzburg” in Höhe von mehr als € 1.800 freuen. Es folgte ein sehr beachteter Auftritt bei den zweiten Festspielen der Blasmusik am Salzburger Residenzplatz mit dem „k.u.k. Zapfenstreich” und ein Kirchenkonzert am 14. Mai anlässlich des Regiments-Gedenktags in der Stiftskirche St. Peter.

Zwei Konzertreisen rundeten das Jahr ab. Ende August konnten wir unser Land durch die Teilnahme an der “Festa de ra Bandes” in Cortina d'Ampezzo gebührend vertreten. Der Höhepunkt der Saison 2011 war aber ohne Zweifel unser Beitrag zum EUREGIO-Blasmusikfest  “Facetten der Polizei- und Militärmusik” im Kleinwalsertal. Sechs Auftritte an einem einzigen Wochenende forderten die Standfestigkeit unsere Musiker gehörig heraus. Vor allem der abendliche Zapfenstreich vor eindrucksvoller Bergkulisse gemeinsam mit zwei Tiroler Schützenkompanien war für uns und die mehr als zahlreichen Gäste ein unvergessliches Erlebnis. Ihren Abschluss fand die Konzertsaison 2011 wieder mit dem Benefizkonzert im Salzburger Stieglkeller. Aus dem Reinerlös dieses zweiten “Konzerts für Österreich” wurde ein namhafter Betrag dem Roten Kreuz gespendet.

2012 sollte wieder ein ereignisreiches Jahr mit vielen Höhepunkten werden. Nach dem schon traditionellen Beginn in Neumarkt konnten wir unseren vierten Tonträger einspielen - wie üblich im Probelokal Werfen - an einem anstrengenden aber kameradschaftsfördernden Wochenende im März. Unser Kapellmeister hatte dafür eigens den Lehár Walzer "Gold und Silber" in Originaltonart arrangiert und damit der CD den Namen gegeben.

Es gab Schönes zu berichten - z. B. die Hochzeit unserer Fagottistin Katharina in Wals Anfang September, aber auch Trauriges - die Verabschiedung zweier unvergesslicher Aktiver, des Gründungsmitglieds Julian Pichler im April und unseres Herbert Vötterl, Tenorist und ehemals Großgmainer Kapellmeister, im Oktober.

Am 21. Juli spielten wir viel beachtet als Teil des Fests zur Festspieleröffnung gemeinsam mit Traditionsverbänden und einer Ehrenformation der Hisorischen Landwehrschützen Wals im Innenhof der Residenz den "K.u.k. Zapfenstreich".

Über Einladung des Zeller Hoteliers Dr. Holleis konnten wir das Jahr mit einer erinnerungswürdigen Konzertreise zum ehemaligen k.u.k. Kurort Opatija (Abbazia) an der kroatischen Adriaküste abschließen. Neben einem Ständchen für den Gastgeber auf der Hotelterasse und einem Platzkonzert im Stadtzentrum war das Konzert im Hotel Kvarner sicher der Höhepunkt.

2013 sah die Rainermusik wie üblich wieder beim Benefizkonzert für den Lions Club in Neumarkt, im Mirabellgarten bei Promenaden- und Leuchtbrunnen-konzerten und dem Galakonzert zum Regiments-Gedenktag im Mai. Eine Konzertreise führte am Wochenende wieder einmal in Salzburgs Partnerstadt Meran, dieses Mal zum Tiroler "Herz-Jesu-Sonntag", wo wir in der dortigen Stadtpfarrkirche und dann am Sandplatz eine Feier der Schützenkompanie Meran-Stadt umrahmen konnten.

Der August scheint sich für uns zu einem überdurchschnittlich intensiven Monat zu entwickeln. Neben dem Leuchtbrunnenkonzert am 21. 8. standen noch drei weitere, sehr schöne und erfolgreiche Veranstaltungen auf dem Programm:

  • Auf Einladung von Dr. Holleis führten wir, unterstützt von den Schützen aus St. Georgen, beim Grandhotel Zell am See den "K.u.k. Zapfenstreich" auf.
  • Am darauffolgenden Sonntag, dem 18. August, waren wir zum ersten Mal in St. Gilgen beim Kaiserfest zu Gast.
  • Im Rahmen der Gmundener Schlosskonzerte war am 28. August ein Zapfenstreich geplant. Leider wurde daraus wegen des schlechten Wetters "nur" ein Konzert im voll besetzten Wappensaal des Renaissance-Schlosses.

Am 25. Oktober konnten wir unsere Konzertsaison mit der Mitwirkung bei der großen Angelobungsfeier des Bundesheers am Salzburger Residenzplatz und unserem schon traditionellen "Konzert für Österreich" im Stieglkeller abschließen.

Im November übernahm Mag.(FH) Gerhard Zauchner von Dkfm. H. Stöllinger als vom Vorstand kooptierter Obmann die Leitung des Vereins.

2014  - wie üblich - schon die sechste Benefizmatinee für den Lions Club in Neumarkt am 8. Februar!

Wieder gab es Schönes zu berichten - dieses Mal ein Kirchenkonzert am 18. Mai anlässlich des 90. Geburtstags unseres Gründers und Ehrenobmanns Hofrat Prof. Dr. Glaser oder die Hochzeit unseres Obmanns in der Stadtpfarrkirche Laufen am 16. Juni. Anderseits trauerte die ganze Kapelle, als uns Gerhard Pötzelsbereger, exzellenter Musiker, Kamerad, Mitglied vieler Vereine, Kapellmeister der TMK Kirchberg und begeisterter Rainer für immer verließ. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Am 18. August feierten wir in St. Gilgen abermals die Wiederkehr des Geburtstags von Kaiser Franz Josef I. Am 27. August war es dann endlich möglich, auf Schloss Orth in Gmunden gemeinsam mit dem Traditionsverband des IR "Herzog von Cumberland" Nr. 42 ein mit viel Applaus bedachtes Marschkonzert zu spielen, gefolgt von einem sehr gelungenen "K.u.k. Zapfenstreich". Das abschließende Konzert zum 15. Bestandsjubiläum der Rainermusik im Carabinierisaal der Residenz war sicher eines der besten in der noch kurzen Geschichte des Vereins.

2015 hat traditionell wieder mit einem - dem nun schon siebten - Benefizkonzert in Neumarkt am 8. Februar begonnen. Bei der Generalversammlung am 8. April wurde ein neuer Vereinsvorstand gewählt. Dabei übernahm der schon vorhin kooptierte Mag. Gerhard Zauchner endgültig die Vereinsleitung. Am 15. Mai ab 19:30h eröffneten wir dann mit dem Tongemälde "Berge in Flammen" das "Bataillonsfest" der Waidringer Schützen zum Gedenken an den Auszug der Tiroler Standschützen vor 100 Jahren. Auf dem Programm standen weiters zwei Promenadenkonzerte im Mirabellgarten, ein Auftritt bei der Gedenkveranstaltung  "70 Jahre Frieden in Europa" und das "Konzert für Österreich" am Vorabend des Nationalfeiertags. Den einhundertsten "Geburtstag" des Rainermarschs feierten wir mit einem Standkonzert am Residenzplatz und - gemeinsam mit dem Rainerbund - mit einer gut besuchten Gedenkfeier in der Alten Residenz. Am 31. Oktober mussten wir uns leider für immer von unserem allseits sehr geschätzten Musikkameraden Leopold Friedrich verabschieden.

2016 hat traditionell wieder mit einem - dem schon achten - Benefizkonzert in Neumarkt am 14. Februar begonnen. Nach unserem ersten Promenadenkonzert im Mirabellgarten war das Galakonzert im erweiterten und neu adaptierten Veranstaltungsraum beim Voglwirt in Anthering in jeder Hinsicht ein voller Erfolg.

Ausblick...

Weitere Promenadenkonzerte, ein Gemeinschaftskonzert mit der Polizeimusik Salzburg, die musikalische Umrahmung der Standartenweihe des Dragonerregiments Nr. 6 im Gutshof Glanegg, ein weiterer Auftritt bei den Kaisertagen in Bad Ischl, sowie vor allem gegen Ende Oktober die Produktion einer fünften CD mit Märschen aus der Zeit um den Ersten Weltkrieg sind weitere Programmpunkte dieses Jahres.

Unser Kapellmeister hat die Kapelle darauf eingeschworen, sich noch exklusiver auf unsere Nische zu konzentrieren - auf den unvergänglichen Beitrag unserer Heimat zum großen Mosaik europäischer Blasmusik.

 

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