musikalische Leitung

Kpm. Horst Egger

Kapellmeister
Horst Egger, M. A.
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Horst Egger begann 1988 im Alter von 10 Jahren mit dem Klarinettenunterricht bei der Orts- und Werksmusikkapelle in Lend/Pinzgau. Nachdem er 1996 das Jungmusiker Leistungsabzeichen in Gold abgelegt hatte, ging er noch im gleichen Jahr den dreijährigen Kurs für Kapellmeister am Musikum Salzburg bei Landeskapellmeister Hans Ebner an. Während seiner 4-jährigen Tätigkeit als erster Klarinettist bei der Militärmusik Salzburg konnte er diesen Kapellmeisterkurs abschließen und ein Studium an der Anton-Bruckner-Privatuniversität in Linz bei Prof. Gernot Fresacher (IGP Klarinette) und Prof. Johann Mösenbichler (Blasorchesterleitung) anfangen, welches er inzwischen absolvieren konnte. Das Masterstudium (Bassklarinette) schloß er im Juni 2009 mit Auszeichnung ab. 2002 besuchte er einen Dirigier-Meisterkurs bei Maurice Hamers, welcher ihn nach eigenen Aussagen in seiner Tätigkeit als Kapellmeister nachhaltig positiv prägte. Seit November 2006 ist er auch als Lehrer am Salzburger Musikum im Fach Klarinette tätig.

Nach Jahren als Kapellmeister der Bundesbahnmusikkapelle Bischofshofen leitet Egger seit kurzem die Bürgermusik Zell am See und ist Bassklarinettist des Landesblasorchesters Salzburg.

Die Rainermusik übernahm Egger im Mai 2002. Seither hat er mit dem Orchester bereits zwei Tonträger mit historischen Märschen des Rainerregiments aufgenommen. 2008 folgte eine CD, in der der "Große K.u.k. Zapfenstreich" von MilKpm Obstlt Hannes Apfolterer im Mittelpunkt steht und 2012 ein weiterer Tonträger, unter anderem mit dem von Egger eigens in der Originaltonart arrangierten Walzer  "Gold und Silber" von Franz Lehár. Neben Konzerten in und um Salzburg führten mehrere Konzertreisen ins Ausland. Ein musikalischer Höhepunkt war im Sommer 2006 die Aufführung des Tongemäldes Carl M. Ziehrers vom „Traum eines Österreichischen Reservisten” mit einer Tanzkompanie des Wiener Staatsopernballetts.

In seinen Konzerten versteht es Kapellmeister Egger immer wieder, das Publikum zu einer musikalischen Zeitreise zu entführen und dabei eine Blütezeit österreichischer Musik aufleben zu lassen. Er hat die Kapelle darauf eingeschworen, sich voll auf ihre Nische zu konzentrieren - auf die unvergänglichen Schöpfungen gehobener traditioneller Blasmusik, die unser Land zur europäischen Musikliteratur beigetragen hat.